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OFV ehrt treue und verdiente Mitglieder

Herzlichen Glückwunsch

 Bei der Mitgliederversammlung des Ochsenfurter FV am 18. September blickte der 1. Vorsitzende Matthias Schäffer auf die Entwicklung des Vereins zurück. Neben steigenden Mitgliederzahlen, insbesondere im Jugendbereich, standen die sportliche Situation der Herrenmannschaften und die Herausforderungen bei der Gewinnung ehrenamtlicher Helfer im Mittelpunkt. 

Zu Beginn begrüßte Schäffer die anwesenden Mitglieder, darunter die Ehrenmitglieder Werner Ilg, Herbert Krüger, Rudi Stryjski, Walter Meding und Hans Zier. Ein besonderer Gruß galt dem dritten Bürgermeister Christof Braterschofsky sowie den Stadträten und Sportreferenten Hubert Karl und Christian Grünewald.

Es folgte ein würdevolles Gedenken an seit der letzten MV verstorbenen Vereinsmitglieder Parsa Dolati, Karlheinz Faulhaber, Karl-Heinz Pritzl und Günter Bull. 

Erfreuliche Nachrichten hatte der Vorsitzende Schäffer hinsichtlich der Mitgliederentwicklung zu vermelden. Der Verein zählt inzwischen 501 Mitglieder. Besonders im Jugendbereich sei ein deutlicher Zuwachs festzustellen. Für sämtliche Mannschaften konnten zur neuen Saison Trainer und Betreuer gewonnen werden. Dennoch bleibe die personelle Situation angespannt. 

In seinen Grußworten überbrachte der 3. BGM Christoph Braterschofsky auch die Grüße von Bürgermeister Bert Eitschberger. „Ihr seid einer der sportlichen Mittelpunkte unserer Stadt Ochsenfurt, ein Anker für den Zusammenhalt und eine unverzichtbare Stütze für unsere Jugend- und Integrationsarbeit“, betonte Braterschofsky. Das ehrenamtliche Engagement der Trainer, Betreuer, Ehrenamtlichen und Verantwortlichen im sportlichen und gesellschaftlichen Bereich verdiene großen Respekt. Die Stadt wolle auch künftig ein verlässlicher Partner des Vereins bleiben. 

Die Jugendleiter Anna Kämmerer und Markus Leuerer berichteten über zahlreiche Aktivitäten abseits des Fußballplatzes. Dazu gehörten die gemeinsame Weihnachtsfeier im Bürgerhaus Hohestadt, eine Busfahrt zum Bundesligaspiel Hoffenheim gegen Wolfsburg sowie die neu ins Leben gerufene OFV-Radltour mit Kindern und Eltern zum Abenteuerspielplatz nach Acholshausen. Auch ein Ausflug nach Geiselwind gehörte zum Programm. „Es wird natürlich immer schwieriger, Menschen zu finden, die sich ehrenamtlich engagieren“, hieß es aus der Jugendleitung. Umso wichtiger sei die Unterstützung durch Eltern, Trainer, Betreuer und Sponsoren. Besonderer Dank galt Eric Heidenblut, Bianca Rumpel sowie Mariana und Gabriela Arnautu für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit. 

Über die JFG Maindreieck-Süd berichtete deren Vorsitzender Walter Meding. Aktuell betreue die Jugendfördergemeinschaft 158 Kinder und Jugendliche aus 5 Stammvereinen in sieben Mannschaften. Dafür stünden 16 geschulte Trainer, teilweise mit C-Lizenz, zur Verfügung. Gleichzeitig bedauerte er die geringe Zuschauerresonanz bei den Jugendspielen und warb um stärkere Unterstützung durch die Stammvereine. 

Weniger erfreulich fiel die Bilanz der Herrenabteilung aus. Sportvorstand Nico Hemkeppler erläuterte, dass rein personell zwar mehr Zugänge als Abgänge zur neuen Saison zu verzeichnen waren, jedoch aktuell die Qualität fehle und die Tabellensituation der 1. Mannschaft fast nur noch mit Humor zu ertragen sei. In der 2. Mannschaft laufe es momentan personell und sportlich soweit zufriedenstellend. 

Vorsitzender Schäffer fand ebenfalls deutliche Worte: „Der Start in die Saison der Kreisklasse 2 ist absolut enttäuschend und tut richtig weh.“ Auch die jüngsten Veränderungen auf der Trainerposition wurden angesprochen. Schäffer würdigte den bisherigen Trainer Eugen Ungefuch ausdrücklich als menschlich geschätzten Sportsmann und sprach dem aktuellen Trainer Marcel Bucak das Vertrauen der Vorstandschaft aus. Gleichzeitig machte er deutlich, dass nun alle sportlich Verantwortlichen gefordert seien, die Tabellensituation zu verbessern. 

Sein Appell richtete sich insbesondere an die Spieler beider Herrenmannschaften, die Trainer und das gesamte Vereinsumfeld. Eine höhere Trainingsbeteiligung und gegenseitige Unterstützung seien jetzt unbedingt notwendig, um die sportliche Entwicklung wieder in eine positive Richtung zu lenken. Ein weiterer Abstieg müsse nach Möglichkeit verhindert werden. 

Die nächste Mitgliederversammlung mit Neuwahlen soll wieder im gewohnten Rhythmus im Mai 2027 stattfinden. 

Für den Bereich Liegenschaften erläuterte der Vorsitzende Schäffer, dass die geplante LED-Beleuchtung am Lindhard 2027 umgesetzt werden soll, und dankte ausdrücklich den zahlreichen Ehrenamtlichen, die in diesem Bereich tätig sind. 

Die beiden Verantwortlichen für den Bereich Bewirtschaftung/Veranstaltungen, Jennifer Hemkeppler und René Gsell, berichteten, dass alle Veranstaltungen dank des großen Engagements der OFV-Mitglieder und der Unterstützung von freiwilligen Helfern durchgeführt werden konnten. Vorsitzender Schäffer betonte, dass die hierbei erzielten finanziellen Mittel zwingend notwendig sind, um den sportlichen Betrieb in der aktuellen Qualität und dem bisherigen Umfang gewährleisten zu können. Zur Aufrechterhaltung der Bewirtung bei Heimspielen auf der Maininsel werden laut Jennifer und René dringend noch Helfer für den „Blue-Point“ gesucht. 

Das Ehrenamt als unerlässliche Stütze eines jeden Vereins wurde durch den Vorsitzenden Schäffer in Vertretung von Sandro Michel, dem VEAB und 2. Vorsitzenden des OFV, ausführlich beleuchtet und gewürdigt. 

Anschließend fand die Ehrung verdienter und langjähriger Mitglieder statt. Geehrt und gedankt wurde für:

 

·       15 Jahre: Christian Fritzsche und Philipp Schlarb

·       25 Jahre: Jochen Stryjski, Christian Trunk, Klaus Belschner und Jürgen Macht

·       40 Jahre: Volker Heer und Herbert Gransitzki

·       50 Jahre: Hagen Stock, Edwin Trunk, Werner Hanika, Walter Meding und Otmar Brand

·       70 Jahre: Rudolf Ruhl 

Für verdienstvolle und ausdauernde Tätigkeiten im Verein wurden geehrt:

·       10 Jahre: Manfred Niesner

·       20 Jahre: Rudi Stryjski und Patrick Holley 

Es folgte der durchweg positive Kassenbericht durch den Vorstand Finanzen, Roman Schwanke, mit anschließender einstimmiger Entlastung der Vorstandschaft durch die Mitglieder. Der Verein sei schuldenfrei und verfüge über ein ausreichendes finanzielles Polster, erklärte Revisor Manfred Niesner und zollte dafür viel Respekt und Anerkennung. 

Um die wirtschaftliche Basis des OFV in Zukunft noch weiter zu verbessern, stellte Nico Schneider die unterschiedlichen Modelle/Pakete für eine Fördermitgliedschaft von Unterstützern vor. Bisher konnten hierfür die Fa. WSR GmbH & Co. KG (Estenfeld), die Fa. Robert Franz Naturversand GmbH (Neubrunn) und das Best Western Hotel Polisina (Frickenhausen a.M.) gewonnen werden. 

Die von der Vorstandschaft vorgeschlagene Anpassung des § 9 Absatz 1 (Bezeichnung der Vorstandsmitglieder) der OFV-Satzung wurde mehrheitlich angenommen. Die Änderung von § 11 Absatz 2 hinsichtlich der Frage, in welchen Medien die Einladung zur Mitgliederversammlung veröffentlicht werden muss, wurde diskutiert, jedoch nicht zur Abstimmung gebracht. 

Schriftliche Wünsche und Anträge waren nicht eingegangen. In einer offenen Diskussion wurde jedoch moniert, dass in letzter Zeit keine bzw. nur vereinzelt Grußworte, Spielberichte und sonstige Informationen auf der vereinseigenen Website sowie im Stadionheft „Maininsel-Echo“ veröffentlicht wurden. Vorsitzender Schäffer bat dies aus verschiedenen Gründen zu entschuldigen und gelobte Besserung. 

Der Vorsitzende für Verwaltung/Organisation, Thomas Ribka, ergriff nochmals das Wort und appellierte mit flammenden und bildlichen Worten eindringlich an die Mitglieder, die sich momentan weniger ins Vereinsgeschehen einbringen, ihren OFV zu unterstützen, und bat um mehr Engagement. 

Zum Abschluss teilte der 1. Vorsitzende Matthias Schäffer in persönlichen Worten an die Mitglieder – wie bereits bei der MV 2024 angekündigt – mit, dass er aus gesundheitlichen und privaten Gründen für eine weitere Amtsperiode in einem führenden Amt des OFV bei den Neuwahlen 2027 nicht mehr zur Verfügung stehen wird.

Text: Walter Meding/Matze Schäffer; Bild: Jennifer Hemkeppler 

Bildbeschreibung 

Im Beisein vom 3. Bürgermeister Christof Braterschofsky und seinen Sportreferenten Hubert Karl und Christian Grünewald, sowie der Vorstandsmitglieder präsentierten sich die Geehrten.

Gelungener Einstand im Spitalhof: Ochsenfurter FV feiert großen Erfolg beim Ochsenfest 2026 

Na denn Prosit auf eine tolle Schlachtschüssel

Das Ochsenfest 2026 war für den Ochsenfurter FV (OFV) ein voller Erfolg – nicht zuletzt wegen einer bedeutenden Neuerung: Nach langen Jahren der Abwesenheit konnte der OFV die traditionelle Schlachtplatte wieder im Spitalhof Ochsenfurt anbieten. Das Areal war dem Verein vom Stadtmarketing e.V. wieder als Standort vorgeschlagen worden. 

Aufgrund der im Vergleich zum Kirchplatz besseren und umfangreicheren Infrastruktur mit festen Strom- und Wasseranschlüssen sowie einer gut ausgestatteten Küche erhielt der Spitalhof den Vorzug. 

An dieser Stelle möchte sich der OFV nochmals ausdrücklich und herzlich bei der Pfarrgemeinde St. Andreas sowie dem Katholischen Frauenbund für die jahrelange, herausragende Zusammenarbeit und die Überlassung des Kirchplatzes bei den vergangenen Ochsenfesten bedanken. 

Auch in der neuen Umgebung funktionierte der Auf- und Abbau dank des großartigen Einsatzes der zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer völlig reibungslos.

Bei besten äußeren Bedingungen und strahlendem Sonnenschein gingen ab 11:00 Uhr die ersten Portionen der beliebten Schlachtplatte über den Tresen. Wie bereits in den vergangenen Jahren stammte die Spezialität aus der bewährten Metzgerei „Wurstmichel“ aus Bullenheim. Dazu genossen die Gäste kühle Brauereispezialitäten der einheimischen KAUZEN Brauerei. 

Der Ansturm war so riesig, dass bereits um 13:30 Uhr „Ausverkauft!“ verkündet werden musste. Später eingetroffene Gäste mussten jedoch nicht hungrig bleiben: Für sie gab es die ebenfalls leckeren, groben Hausmacherbratwürste aus dem Hause Wurstmichel. 

Unter den Gästen durfte der OFV auch eine hochrangige Abordnung der Stadt Ochsenfurt begrüßen: Der 1. Bürgermeister Bert Eitschberger schaute mit einigen Stadtratskollegen und in Begleitung seines Amtskollegen mitsamt Gattin aus der sächsischen Partnerstadt Colditz vorbei. Bei einem gemeinsamen Schnäpschen stieß man auf ein ausgelassenes, friedliches und rundum gelungenes Ochsenfest an. 

Der Ochsenfurter FV bedankt sich ganz herzlich bei allen Gästen für ihren Besuch und ihre Treue sowie bei allen Helferinnen und Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz, die tatkräftige Unterstützung und den makellosen Ablauf!

Text: Matze Schäffer; Bilder: Walter Meding

Impressionen zur Aktion können der Galerie entnommen werden.